Heterogene Bildräume fließen in einem Intensitätsfeld ruhig dahin, um sich im Wechsel von Nicht-Sein und Da-Sein immer neu und anders zu figurieren. Im pulsierenden Entstehen von Form und Struktur, Gekerbtem und Gesprenkeltem, Blick und Geste nistet sich das Imaginäre ein, das nichts mehr abbildet, sondern sich sinnlich-reflexiv zwischen Ordnung und Chaos hin und her bewegt. Das geläufige Körperbild des Organischen erfährt so seine Metamorphose ins organlose Feld energetischer Intensitäten.

Prof. Siegfried K. Lang